Alle Artikel in: Reflexion

Elf Jahre Abbrederis Kommuniktation

2016 – Das ist 11 Jahre Abbrederis Kommunikation. Kein Businessplan der Welt hätte die Entwicklungen, Impulse und Ideen vorausschreiben können, die sich in diesen letzten 11 Jahren gezeigt haben. Deshalb folgte ich meinen eigenen Methoden und zeichnete mir meinen Businessbaum. 2016 ist auch ein besonderes Jahr. Nach vier Jahren Arbeit ist im August mein erstes Buch „Das Miss Bizzy–Prinzip: Erfolgreich Gründen für kreative, intuitive Köpfe“ erschienen. Es ist eine süße, schmackhafte Frucht, wie ich meine und hat mich auch zur stolzen Verlegerin Verlag Wilde Aprikosen e.U. gemacht. Mein organisch wachsendes Unternehmen zeigt mir den nächsten Schritt: Die Leidenschaft für Entrepreneurship abseits der üblichen Trampelpfade erhält in meiner täglichen Arbeit mehr Platz. Das soll nun bitte noch mehr werden. Und natürlich das Schreiben. Das ist der Ast, an den ich jetzt meine Schaukel hänge. Auf die nächten 11 Jahre. Dieser Beitrag wurde am 14.09.2016 erstmals veröffentlicht, 2018 in meinen neuen Blog übernommen, weil für lesenswert erachtet. Finden Sie das auch?

Diamant hinter Plattenbauten

Die „Schule der Utopie“ lud vom 7.4. – 9.4.2013 zehn Schülerinnen und Schüler aus Vorarlberg ein, die Evangelische Schule Berlin Zentrum von Margret Rasfeld, zu besuchen. Möglich gemacht wurde das durch die Kuratoren der „Tage der Utopie“, die ihre Veranstaltung in Zukunft bewusst für die junge Generation öffnen wollen und die Hilti Foundation, die dieses neue Format innerhalb der „Tage der Utopie“ finanziell möglich machte. Dieser Blogbeitag ist keine offizielle Reflexion, denn diese werden die teilnehmenden Jugendlichen am 27.04.2013 in St. Arbogast sehr gut machen. Es ist ein persönlicher Einblick und ein Dankeschön als Projektleiterin, hat es mich doch in besonderer und vielfacher Weise berührt. Aber von Anfang an! Die Exkursion begann mit einer großartigen Verwirrung … Ich hatte mich im Vorfeld bereits intensiv mit der Arbeit von Margret Rasfeld und ihrem Team beschäftigt. Ihre Kurzvideos auf Youtube hatten mich neugierig, ihr Buch „Eduaction“ (mit Co-Autor Peter Spiegel) nachdenklich gemacht. In dieser Vorbereitungszeit wachte ich zweimal mit dem Schreck auf, in wenigen Stunden und schlecht vorbereitet die Matura in Buchhaltung oder Englisch schreiben zu müssen …

Rückblick und Vorwärts 2013

Die ersten Wochen des Jahres 2013 sind ins Land gezogen, ein guter Zeitpunkt und mit einem bereits kleinen Abstand auf 2012 zu blicken und einen erfreulichen Ausblick auf die kommenden Projekte und Monate zu wagen. 2012 war für mich das Jahr, in dem www.missbizzy.net die Welt erblickt und sich mit Leben gefüllt hat. Eine neue Leidenschaft die so viel begeisterte Rosenanz erzeugt und ganz neue Türen geöffnet hat. Zugegebenermaßen haben sich dorthin auch die meisten Blogaktivitäten verlagert. Das allgemeine Thema „Social Media“ hatte für mich 2012 nach 7 Jahren intensiver Beschäftigung stark an Faszination eingebüßt. Die Realität bedeutete 2012 immer noch oft begeisterte Marketingleiter stehen einer skeptische Geschäftsführung gegenüber. Die Ressourcen sind eingeschränkt, es wird immer noch oft als Kinderkram abgetan. Mich persönlich hat am Thema die Kraft der Partizipation und Vernetzung, nachhaltige Strategien und offene Kommunikation und weniger Gewinnspiele und Fananzahl interessiert. Dorthin geht es aber leider immer noch sehr oft … Ich bedanke mich bei meinen Kundinnen und Kunden, die sich damit nicht zufrieden geben und ich denke, wir konnten einige schöne Ideen …

Lieben will ich dich nicht!

Marketingstrategen und -Strateginnen haben auf der Suche nach dem ultimativen Erfolgsrezept für erfolgreiche Beziehungen zwischen Unternehmen und KundInnen die LIEBE entdeckt. In Zukunft soll ich meine Zahnpasta also nicht mehr nur „benutzen“ sondern lieben. So zumindest will es der neueste Trend und zitiert dabei Attribute, die weniger mit Liebe als vielmehr mit Wahnsinn zu tun haben: „Verrückt sein nach dem Produkt, ohne es nicht mehr leben können.“ Hier beginn also die Liebesgeschichte zwischen mir und der nächsten Packung Kartoffelchips. Das geht mir zu weit. Als die Fachliteratur vor einiger Zeit die Beziehung zwischen den Kundinnen/Kunden und dem Produkt wiederentdeckten, war ich zugegebenermaßen sehr erfreut. Statt kurfristiger Verkaufsmaximierung wurden langfristige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen angestrebt. Den KundInnen bringt es unter anderem den Vorteil, sich auf die Verkaufsversprechen und die Qualität der Produkte verlassen zu können. Die Unternehmen profitieren von Wiederverkäufen und sparen sich teure ErstkundInnengewinnung. Natürlich spielen Gefühle auch hier eine große Rolle: Es geht um Vertrauen, Wertschätzung und natürlich Begeisterung für das Produkt das ich erwerbe. Was bedeutet es nun, wenn der Markt plötzlich von Liebe spricht. …

Hätte Sokrates Emails geschrieben?

Der Begriff „Dialog“ stammt von altgriech. Dialégesthai: sich unterhalten, unterreden, einander zureden; Der Dialog ist eine schriftliche wie auch mündliche Rede- und Gegenrede von mindestens zwei Personen. Im Gegensatz zum Monolog, dem Gespräch mit sich selbst.  Ist nun ein Gespräch zwischen einem Mensch und einem Computer ein Monolog oder was? Hilft der sokratische Dialog beim Verfassen von Emailnewslettern? Hätte Errasmus von Rotterdam einen Blog betrieben? Was sind moderne Anwendungen ohne das Verständnis menschlicher Kommunikation? Deshalb setzen wir neben fachlichem Know How auf Austausch. Der Quantenphysiker David Bohm hat mit seinem Beitrag zum Dialog einen Grundstein für die „lernende Organisation“ am MIT geschaffen. Ist es möglich eine Vision wie die „Wertschätzende Kommunikation“ im täglichen Firmenemail umzusetzen? Foto: Letina_x, Flickr. Dieser Beitrag wurde am 30.07.2008 erstmals veröffentlicht, 2018 in meinen neuen Blog übernommen, weil für lesenswert erachtet. Finden Sie das auch?