| Werbefasten - Gesund für Ihr Unternehmen? |
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Spürbar ist, dass Unternehmen bei Einsparungen derzeit dazu tendieren, ihre Ausgaben für Marketing, bzw. hauptsächlich Kommunikation zu kürzen. Es lohnt sich hier anti-zyklisch zu denken, d. h. gegen den Trend zu reagieren und seine Marketingmaßnahmen zu verstärken, bzw. zumindest beizubehalten. Denn: jetzt ist die Chance sehr groß mit den richtigen Maßnahmen von (potenziellen) Kunden und Kundinnen wahrgenommen zu werden. Das ist ja klar, dass eine Kommunikationsberaterin dazu rät, mehr Geld für die von ihr angebotenen Dienstleistungen auszugeben? Ein paar Gedanken, warum ich davon überzeugt bin. Überzeugen Sie sich selbst.
Voraussetzung ist dass Sie genau auswählen, welche Maßnahmen Ihrem Unternehmen zufriedene Kundinnen und Kunden – sogenannte „Leads“ - bringen. Wenn Sie diese für Ihr Unternehmensziel identifiziert haben, dann rate ich Ihnen loszulegen! Wie wirkungsvoll ist eine Maßnahme? Manche lassen sich diesbezüglich leichter einschätzen als andere. Wer kann mir sagen, wie hilfreich eine Werbeeinschaltung in einer Zeitung ist? Niemand. Nicht nur deshalb spricht einiges für Aktivitäten im Onlinebereich. Von den Besuchen Ihrer Seite bis zum Newsletter: Viele Maßnahmen bieten interessante Datenauswertungen. Vorausgesetzt natürlich die Einhaltung von Datenschutz! Wer im Internet wirbt, verkauft oder anbietet sollte auf jeden Fall sein Augenmerk auf SEO – Suchmaschinenoptimierung legen. Hier hat sich in den letzten Jahren viel geändert, so dass eine Seite die vielleicht 2 Jahre alt ist, schon nicht mehr dem aktuellen Standard entsprechen kann. Zum Angebot eines Webdienstleisters zählt meiner Meinung nach heute auch eine mittel- und längerfristige Betreuung hinsichtlich SEO. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche – beispielsweise mit Direktmarketing. Eine gute direkte Kundenansprache wirkt sich direkt auf Ihre Verkaufszahlen aus. Wenn Sie sich dafür entscheiden, dann lassen Sie sich von der beauftragten Agentur auch zeigen, wie die Erfolgskontrolle aussieht.
Größere Unternehmen können Ihr Marketingbudget auch dadurch optimieren, dass die Abteilungen Vertrieb und Einkauf mit dem Marketing noch besser vernetzen. Produktionskosten, die Marketingbudgets oft stark belasten, können so besser identifiziert und durch eine gute Einkaufsabteilung vielleicht auch gesenkt werden. Gerade weil sich die Marketingabteilung und der Vertrieb nicht immer mögen (was machen die da Sinnloses im Marketing?)– wenn es um die „Leads“ geht ziehen sie an einem Strang. :-) Der gute Kundenkontakt profitiert davon.
Kleine und kleinsten Unternehmen rate ich nicht nur in schwierigen Zeiten die Angebote von Agenturen genau anzusehen und sich vielleicht für einen kreativen Freelancer anstatt ein großes Büro zu entscheiden. Bei Letzterem besteht aus meiner Erfahrung die Gefahr, dass Pakete angeboten werden, die dem Einzelnen wenig bringen. Die Kosten sind auch nicht selten deshalb höher, weil in der Kalkulationen gezwungenermaßen Overheadkosten mit verrechnet werden. Ein kleines Frisörgeschäft muss nicht die Telefonisten und das große Besprechungszimmer der Agentur mitfinanzieren. Ein gutes Briefing (Anweisung, Informationsgrundlage für GestalterInnen, Texter, usw.) bringt hier Transparenz und Vergleichbarkeit der Leistungen.
Vielleicht teilen Sie jetzt meine Meinung, mit der Werbung ist es wie mit dem Essen. |



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