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Von der Atemlosigkeit touristischer Webseiten im Zeitalter täglicher Aktualität

 

Aber: erst einmal tief durchatmen. Denn das ist notwendig um bei der derzeitigen Entwicklung den die richtigen Entscheidungen  treffen zu können. Der Tourismus lebt derzeit von der Kurfristigkeit wie wohl noch nie zuvor. Das Buchungsverhalten von Gästen hat sich in den letzten 10 Jahren grundlegend verändert. Die Stammgäste, die 25 Jahre in Folge für 2 Wochen in derselben Pension Urlaub machen sind "seltene Tiere" geworden  - auch wenn die einen oder anderen Hoteliers noch davon träumen: diese kehren nicht wieder. Das Buchungsverhalten ist ein unberechenbares Ereignis geworden, die Gäste informieren sich über das Internet, vergleichen und entscheiden sich spontan. Die Präferenzen ändern sich ebenso mit jedem Urlaub: War diesen Winter Action mit Apre Ski angesagt, so ist es das nächste Jahr vielleicht eine Meditationsreise in die Sahara, oder vielleicht doch der Shoppingtripp nach New York? Nun - für die Hoteliers bedeutet das neue Wege zu suchen sich zu repräsentieren. Ein wesentliches Werkzeug dazu ist und bleibt die eigene Internetseite. Welche Inhalte sollen dargestellt werden und wie kann Aktualität geschaffen werden? Neben der guten alten Webcam schießen hauseigene Blogs, tagesaktuelle Meldungen, Informationen über Twitter über die Bildschirme. Aber Vorsicht! Stellen Sie sich grundsätzlich die Frage: Interessiert das meine Zielgruppe wirklich? Haben meine zukünftigen Gäste wirklich einen Nutzen davon? Welche Informationen sind relevant? Wer von meinen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen füttert diesen Dienst professionell. Denn nichts ist schlimmer als aktuelle Nachrichten aus der vorletzten Saison. Oft ist dann doch weniger mehr - und die gut aufbereiteten übersichtlichen Informationen über das Hotel die richtige Dosis. In der Praxis treffe ich immer wieder auf Betriebe die das Beste tun wollten und selbst den Überblick verloren und dadurch keine Zeit mehr für das Wesentlichste haben - nämlich ihre Gäste.