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Das Ende des Corporate Design

Eine Entwicklung die ich schon seit längerer Zeit beobachte und heute in den Raum stellen möchte: Das gute alte CD, das „Corporate Design“ – hat möglicherweise bald ausgedient. „Corporate Design“ steht für das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens: Logo, Schrift, Farbklima und Gestaltungsraster ergeben gemeinsam einen klare Linie. Während meines Studiums und auch in den Anfängen meiner Selbständigkeit war die Schaffung einer Unternehmensidentität (ein Teil davon ist das Corporate Design) oberste Priorität: Es ging darum, kleine wie auch größere Unternehmen davon zu überzeugen, durch eine Abstimmung aller Werbemittel eine fokussierte Wahrnehmung und Wieder-Erkennbarkeit bei den Kundinnen und Kunden zu erzeugen. Durch das Soziale Netz erhalten die Menschen hinter den Produkten oder Dienstleistungen – auch in der externen Unternehmenskommunikation – einen völlig neuen Stellenwert. Für große Unternehmen bedeutet es, dass beispielsweise der CEO auch mal aus dem „Nähkästchen“ twittert. Zappos zeigt wie das erfolgreich geht. Auf Facebookseiten wie auch im Twitteraccount will man wissen mit wem man es zu tun hat. Hier zwitschert nicht mehr die Deutsche Bahn sondern Torsten, Kai, Janice und andere. In manchen Unternehmen …